Einspeiser

Kleine Kraftwerke für eine sichere Stromversorgung

Der Anteil kleiner und mittlerer Stromerzeugungsanlagen für die Gesamtstromproduktion in Deutschland wächst. Dazu tragen die zahlreichen BHKW, Photovoltaik-, Windkraft- und Biogasanlagen in hohem Maße bei. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) fördern den Anschluss dieser Anlagen.

Einspeisung Allgemein

Nach dem EEG und dem KWKG werden Anlagen, die Strom aus Erneuerbaren Energien oder aus Grubengas erzeugen, sowie Anlagen, die mit fossilen Energien betrieben werden, gefördert. Die jeweiligen Gesetze regeln den Anschluss, die Abnahme, Übertragung, Verteilung und die Vergütung dieses Stroms.

Der jeweilige aufnahmepflichtige Netzbetreiber zahlt für den eigespeisten Strom eine vom Anlagentyp abhängige gesetzliche Mindestvergütung.

Aktuelle Zahlen zur Entwicklung von EEG- und KWK-Mengen finden Sie auf den Seiten des BDEW und auf den Seiten der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

So werde ich Einspeiser nach dem EEG

Vergütung

Grundsätzlich können Sie als Anlagenbetreiber  zwischen

der Vergütung nach dem EEG-Vergütungsmodell – Sie erhalten eine anlagenspezifische feste Vergütung

und der Direktvermarktung d.h. dem Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Großabnehmer oder an der Strombörse – Sie erhalten die Differenz zwischen der anlagenspezifischen EEG-Vergütung und dem monatlich nachlaufend ermittelten durchschnittlichen Börsenpreis

wählen

Weitere Informationen zum EEG finden Sie unter www.gesetze-im-internet.de

Bau und Betrieb

Sie planen den Bau und Betrieb einer Erzeugungsanlage in unserem Netzgebiet. Um Ihnen mitteilen zu können, wo und ob Ihre Erzeugungsanlage angeschlossen werden kann, benötigen wir im ersten Schritt folgende Information von Ihnen:

Nach Eingang Ihres Antrages sind weitere Angaben erforderlich. Die entsprechenden Formulare und Anträge erhalten Sie im Bereich Download-Service.

Planen Sie den Bau und Betrieb einer größeren Windkraft- oder Biogas-Anlage, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Die ausgefüllten Formulare und Anträge senden Sie bitte an:

Netzgesellschaft Ahlen mbH
Industriestraße 40
59229 Ahlen

So werde ich Einspeiser nach dem KWKG

Vergütung

Als Anlagenbetreiber erhalten Sie für Anlagen, die mit fossilen Energien betrieben werden, eine anlagenspezifische gesetzliche Vergütung.

Weitere Informationen zum KWKG finden Sie unter www.gesetze-im-internet.de

Bau und Betrieb

Planen Sie den Bau und Betrieb einer Erzeugungsanlage in unserem Netzgebiet nach dem KWKG, benötigen wir im ersten Schritt folgende Information von Ihnen:
Nach Eingang Ihres Antrages sind weitere Angaben erforderlich. Die entsprechenden Formulare und Anträge erhalten Sie im Bereich Download-Service.

Die ausgefüllten Formulare und Anträge senden Sie bitte an:

Netzgesellschaft Ahlen mbH
Industriestraße 40
59229 Ahlen

Messstellenbetrieb

Gemäß Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist der Messstellenbetrieb Aufgabe des Betreibers von Energieversorgungsnetzen, soweit keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.

Durch eine entsprechende Vereinbarung (Messstellenrahmenvertrag) kann ein Messstellenbetreiber den Messstellenbetrieb übernehmen.

Die Rechte und Pflichten zwischen dem Netzbetreiber und dem Messstellenbetreiber werden im Messstellenrahmenvertrag geregelt. Der verwendete Messstellenrahmenvertrag entspricht dem von der Bundesnetzagentur mit Beschluss vom 9. September 2010 (BK6-09-034) festgelegten Standardrahmenvertrag.

Der Messstellenbetrieb umfasst den Ein- und Ausbau sowie Betrieb und Wartung von Messstellen.

Das Preisblatt -Messung und Abrechnung- finden Sie unter den Veröffentlichungspflichten der Netzgesellschaft Ahlen mbH.
>> Netzzugang / Entgelte der Netzgesellschaft Ahlen mbH

Einspeisemanagement nach
§ 6 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die EEG Novelle 2012 führt zu einigen Änderungen im Einspeisemanagement nach § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetz. Demnach ergibt sich die Verpflichtung für PV-Anlagenbetreiber, abhängig von Größe und Leistung, ihre Anlagen mit einer technischen Vorrichtung zur Reduzierung der Einspeiseleistung auszurüsten oder amVerknüpfungspunkt der Anlage mit dem Netz die max. Wirkleistungseinspeisung auf 70% zu begrenzen. Größere Anlagen - über 100 kW - sind mit einer technischen Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung und zur Abrufung der jeweiligen Ist-Einspeisung auszustatten, auf die der Netzbetreiber zugreifen darf. Bestehende PV-Anlagen mit Inbetriebnahmedatum vor dem 01.01.2012 sind mit einer technischen Vorrichtung zur Reduzierung der Einspeiseleistung bis zum 01.Juli 2012 nachzurüsten (§ 66 Abs.1 Nr.1 EEG 2012). Wir möchten darauf hinweisen, dass für Anlagenbetreiber kein Anspruch auf die EEG-Vergütung besteht, solange die Verpflichtungen nach § 6 EEG nicht erfüllt sind. Um einen Vergütungsausfall auszuschließen empfehlen wir bis zum 01. Juli 2012 eine Nachrüstung durchzuführen, die die Vorgaben gemäß § 6 EEG erfüllt. Gerne bieten wir Ihnen die Lieferung einer solchen technischen Vorrichtung an. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gern.


Ansprechpartner

Bei technischen Fragestellungen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 02382 / 788-346. Bei Fragen zur kaufmännischen Abwicklung, z.B. Abschlagsänderungen, wählen Sie die 02382 / 788-232.

Ihren Zählerstand teilen Sie uns bitte nur schriftlich

per Email    
einspeisung@netzgesellschaft-ahlen.de

postalisch
Netzgesellschaft Ahlen mbH
Industriestraße 40
59229 Ahlen

oder über unser Online-Formular

mit.

end faq

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.